Herzlich willkommen
Informationen zu den Lübecker Märtyrern
Vor 80 Jahren, am 10. November 1943 wurden im Hamburger Gefängnis am Holstenglacis vier Geistliche durch das Fallbeil hingerichtet. Im Abstand von jeweils nur drei Minuten sterben die katholischen Kapläne Eduard Müller, Johannes Prassek und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink. Sie hatten öffentlich und bei den ihnen anvertrauten Gläubigen gegen die Verbrechen des Nazi-Regimes Stellung bezogen. Im Zeugnis durch ihr Leben und Sterben haben sie die trennenden Grenzen der Konfessionen überwunden und wurden zum leuchtenden Beispiel wirklicher Ökumene. Am 25. Juni 2011 wurden die katholischen Kapläne seliggesprochen, das ehrende Gedenken gilt weiter allen Vieren. Auf den folgenden Seiten finden Sie Porträts der vier Geistlichen, ihre Abschiedsbriefe, eine Dokumentation der Seligsprechung, Texte, Predigten, Gedenkorte und Termine sowie Quellen zur tiefergehenden Information.
Neueste Beiträge
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Am 10. November 1943 wurden Johannes Prassek, Hermann Lange, Eduard Müller und Karl Friedrich Stellbrink im Hamburger Gefängnis Holstenglacis dem Henker vorgeführt und im Dreiminutentakt enthauptet. Zu den Gottesdiensten und Veranstaltungen laden wir herzlich ein.
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Am Samstag, den 19. September 2026 findet um 19:30 Uhr die Finissage der Kunstausstellung "Erde, die von uns erzählt" in der Propsteikirche Herz Jesu (Parade 4, 23552 Lübeck) statt. Die Lübecker malt ihre großformatigen Bilder mit Erde. Es ist Erde von Orten, die Geschichten flüstern. Geschichten, die jeder irgendwie kennt, und auch den ganz persönlichen Geschichten der Künstlerin.
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Bodo Ramelow, Bundestagsvizepräsident, ehemaliger Ministerpräsident von Thüringen und religionspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Die Linke, hat am Mittwoch, den 16.09.2026 die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer besucht.
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Was für ein Abend - was für eine Museumsnacht in der Gedenkstätte Lübecker Märtyrer... Die Ausstellung "Erde, die von uns erzählt" der Lübecker Künstlerin Natalie Jakobsen wurde eröffnet, in drei kurzen Konzerten sang Andrea Stadel Lieder von zur NS-Zeit verfolgten Komponistinnen und Komponisten und zwischendurch haben viele Besucherinnen und Besucher die Chance genutzt, um sich in der Gedenkstätte und in der Schatzkammer über die Lübecker Märtyrer zu informieren. Mehr als 400 Besucher haben den Abend zu einem Fest gemacht.
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Am Freitag, den 31. Juli startet um 15:00 Uhr an der Lutherkirche eine Fahrradtour auf den Spuren der Lübecker Märtyrer. Die Strecke führt von St. Lorenz-Süd entlang der Kanal-Trave zum Burgkloster und von dort zur Justizvollzugsanstalt am Marliring und endet schließlich an der Propsteikirche Herz Jesu in der Innenstadt. Die einzelnen Stationen werden von ehrenamtlich Engagierten der Gedenkstätten Lübecker Märtyrer und Lutherkirche gestaltet. Das Leben, der Widerstand und das Glaubenszeugnis der vier am 10. November 1943 hingerichteten Männer wird so an authentischen Orten der Geschichte vorgestellt.
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Ausgrenzung, Verfolgung, Ermordung, aber auch Hilfe von Lübeckerinnen und Lübeckern – Dr. Gerhard Eikenbusch, Martin Hernnkind und Jochen Proske berichten von ihren Recherchen zum Schicksal verfolgter Lübecker Kinder und Jugendlicher. Unter anderem geht es an dem Abend auch um den 1932 in Lübeck geborenen Werner Schenk, der als Kind aus einer sogenannten „Mischehe“ ab 1933 zunehmend Verfolgungen ausgesetzt war. Freunde der Familie unterstützten die Familie. Ab Winter 1944/1945 konnte sich Werner in einem Nebenraum der Kapelle des St. Marien-Krankenhauses verstecken, Schwester Damaris Dephta und Schwester Josefa sicherten so sein Überleben in den letzten Monaten der nationalsozialistischen Terrorherrschaft.
Ort: Haus der Begegnung, Parade 4, 23552 Lübeck
Datum: Mittwoch, 26. August 2026, 19:30 Uhr
Veranstalter: Gedenkstätte Lübecker Märtyrer
Die Abendveranstaltung am 26. August ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung »Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte«, die vom 24.08. bis zum 18.09.2026 in St. Jakobi zu Lübeck zu sehen sein wird.
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Im Vorfeld des Sommerfestes des Hamburger Erzbischofs besuchte Veronika Wand-Danielsson. Botschafterin des Königreichs Schweden in Deutschland, die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer.
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Zwei Tage lang haben Celin, Joy, Julian, Ludwig und Mattes von der Lübecker Friedrich-List-Schule an der Version 2.0 des Actionbounds über Menschen im Lübeck der nationalsozialistischen Zeit gearbeitet. Mit dem Actionbound - einer digitale Schnitzeljagd - können Spielende die Lübecker Altstadt auf den Spuren der nationalsozialistischen Terrorherrschaft erkunden.
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Am 03. Juni 2026 sind die ersten Stolpersteine für in der NS-Zeit verfolgten Schüler des Hamburger Johanneums verlegt worden. Ein Stolperstein erinnert an Johannes Prassek.
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Eine sehr erfreuliche Bilanz kann die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer für das vergangene Jahr ziehen: 2025 haben rund 18.500 Besucher die Gedenkstätte in der Lübecker Altstadt aufgesucht. Damit konnte das Rekordergebnis aus 2024 fast wiederholt werden.
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