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Terminhinweise und neueste Nachrichten bietet die Rubrik Aktuelles. Die Nachrichten können Sie auch als RSS-Feeds abonnieren.

  • 30.08.2017

    Einladung zur Bistumswallfahrt 2018

    Erzbischof Stefan Heße hat in einem Brief an das ganze Bistum zur Vorbereitung der Bistumswallfahrt 2018 eingeladen. Sie soll an einem besonderen Datum stattfinden. „Der 23. Juni soll eine wirkliche Wallfahrt werden", schreibt Erzbischof Heße in einem Brief an alle Mitarbeiter in der Pastoral, Orden und katholischen Verbände. „Das heißt, wir wollen uns je nach Möglichkeit zu Fuß, per Fahrrad, im Bus auf den Weg nach Lübeck machen. Unterwegs wollen wir beten, singen und uns von den Lübecker Geistlichen inspirieren lassen. In Lübeck werden wir am Abend des 23. Juni die gemeinsame Pilgermesse feiern." Der Termin und der Ort sind nicht zufällig gewählt. In das Jahr 2018 fällt der 75. Todestag der Lübecker Märtyrer Karl Friedrich Stellbrink, Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller. Und am 23. Juni 1943 wurden alle vier Geistliche von einem NS-Gericht zum Tode verurteilt.

  • 01.08.2017

    "Geführte Wege" und "Sag niemals drei, sag immer vier" zum Sonderpreis

    Die Standardwerke zu den Lübecker Märtyrern und zum Gedenken an die vier - "Geführte Wege" von Peter Voswinckel und "Sag niemals drei, sag immer vier" von Martin Thoemmes - sind ab sofort zum Sonderpreis von jeweils 9,50 Euro erhältlich.

  • 07.04.2017

    Nordische Bischöfe besuchten Gedenkstätte Lübecker Märtyrer

    Am Donnerstag, den 06. April war die Nordische Bischofskonferenz zu Gast in der Gedenkstätte Lübecker Märtyrer. Die Bischöfe aus Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Tromsö, Helsinki und Reykjavik sowie Sr. Mirijam als Generalsekretärin der Nordischen Bischofskonferenz haben sich in Begleitung von Erzbischof Dr. Stefan Heße und den Weihbischöfen Norbert Werbs und Horst Eberlein über das Leben und das Glaubenszeugnis der Lübecker Märtyrer informiert.

  • 27.02.2017

    Aktionstag Lübeck ist weltoffen am 25. März 2017

    Am Samstag, den 25. März 2017 findet der Aktionstag "Lübeck ist weltoffen" statt. Anlass ist der 75. Jahrestag der Bombardierung Lübecks 1942. Bereits um 10:00 Uhr beginnen die Vormittagsveranstaltungen, um 12:30 Uhr findet eine Ökumenische Andacht in der Marienkirche statt. Die Eröffnung des Aktionstages folgt um 13:30 Uhr auf dem Schrangen, es schließen sich zehn verschiedene Stadtspaziergänge an. Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind auch unter www.klopfklopf.net zu finden.

  • 23.02.2017

    „Lutherbilder aus sechs Jahrhunderten“ - Luther im Nationalsozialismus

    Vom 04. März bis 08. April wird eine Wanderausstellung zu Gast in der Gedenkstätte Lutherkirche in Lübeck sein. Passend zum Reformationsjubiläum geht es um Martin Luther, und zwar um die Bilder, die in den vergangenen 500 Jahren von ihm gemalt, gezeichnet oder in Stein gehauen worden sind. Sehr unterschiedlich sind die bildhaften Darstellungen des Reformators. Und sie verraten viel über ihre Entstehungszeit, darüber, wie die Menschen im Laufe der Geschichte auf Luther geblickt haben. Ausstellungseröffnung ist am 04. März um 16 Uhr mit einem Vortrag der Kuratorin Dr. Gabriele Stüber und geöffnet ist die Ausstellung mittwochs, freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr (außer 18.3.) und sonntags nach dem Gottesdienst bis 13 Uhr Die Luther-Melanchthon-Gemeinde nimmt dies zum Anlass, die Lutherskulptur von Fritz Behn am Kircheneingang einmal genauer in den Blick zu nehmen. Er wurde 1938 geschaffen und trägt typische Züge nationalsozialistischer Heldengestalten. Den damaligen Machthabern galt der bodenständige Reformator als großer Deutscher, zumal seine antijüdischen Äußerungen sich gut in die NS-Ideologie einpassten. Dazu gibt es einen Vortrag des Lübecker Kunsthistorikers Dr. Jan Zimmermann am 13.03. um 19.30 Uhr - ab 19 Uhr ist die Ausstellung geöffnet. Prof. Rainer Hering hält am 22.03. einen Vortrag über Protestantischen Kirschbau im „Dritten Reich“ - ebenfalls ab 19.30 Uhr.

  • 20.01.2017

    Martin Thoemmes gestorben

    Martin Thoemmes, Autor zahlreicher Publikationen über die Lübecker Märtyrer ist nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Seine jahrzehntelange Arbeit bleibt von großer Bedeutung für die Erinnerung an die vier Lübecker Märtyrer. Aus der Verbundenheit seiner Familie mit dem hingerichteten Johannes Prassek erwuchs für Martin Thoemmes eine besondere persönliche Mission: das Wachhalten der Erinnerung an das Zeugnis der vier Geistlichen. Sein ganzes Leben lang setzte sich Thoemmes mit großem Engagement für das Erinnern und die Verehrung der Märtyrer ein. Dies machte ihn zu einem der besten Experten zum Leben und Wirken der Lübecker Märtyrer. Der Stiftungsratsvorsitzende der Erzbischöflichen Stiftung Lübecker Märtyrer, Ansgar Thim würdigte den Verstorbenen: „Die Nachricht über den Tod von Martin Thoemmes stimmt mich traurig und macht mich betroffen. Mit seinen zahlreichen Publikationen über die Lübecker Märtyrer hat er einen bedeutenden Beitrag für die Stiftung und das Erzbistum Hamburg geleistet. Die Arbeit von Herrn Thoemmes wird immer dafür sorgen, dass das Gedenken an die Lübecker Märtyrer wachgehalten wird. Im Gebet denke ich an ihn und seine Angehörigen.“

  • 10.01.2017

    Waltraut Kienitz verstorben

    Erzbischof Stefan Heße hat die verstorbene Tochter des Lübecker Märtyrers Karl Friedrich Stellbrink (1894-1943), Waltraut Kienitz, als mutige und resolute Frau gewürdigt. Bis zu ihrem Tod habe sie unermüdlich dazu beigetragen, das Gedenken an die vier Lübecker Märtyrer wachzuhalten, sagte Heße in Hamburg. Gerade in schwieriger Zeit habe sie zudem mit großer Sorgfalt den Nachlass ihres Vaters gepflegt. Die Tochter des Lübecker Märtyrers Stellbrink war am 28. Dezember im Alter von 88 Jahren gestorben, wie am Mittwoch bekannt wurde. Kienitz war das jüngste von vier Kindern Stellbrinks. Sie wirkte seit den 1980er Jahren im Ökumenischen Arbeitskreis 10. November für das überkonfessionelle Gedenken an die vier Lübecker Märtyrer mit. 2015 überreichte sie den Nachlass ihres Vaters an das Lübecker Stadtarchiv.

  • 22.09.2016

    Sonderausstellung in der Gedenkstätte Lutherkirche zum Auftakt des Reformationsjubiläums

    Vom 28.10.2016 – 16.11.2016 ist die Gedenkstätte Lutherkirche in der Moislinger Allee Gastgeber für eine Wanderausstellung der Nordkirche. Unter dem Titel „Ertragen können wir sie nicht“ Martin Luther und die Juden hat Pastorin Hanna Lehming die Präsentation konzipiert. Sie ist Beauftragte der Nordkirche für christlich-jüdischen Dialog und wird am 28.10. um 19 Uhr mit einem Vortrag die Ausstellung eröffnen. Martin Luther war ein großer theologischer Denker und mutiger Reformator der Kirche. Zugleich war er auch Antisemit. Er hielt den jüdischen Glauben für verblendet und die Juden für die größten Feinde des Christentums. Wie kam es zu diesem Denken? War es schlicht zeitbedingt oder weist es auch auf Grundprobleme der reformatorischen Theologie hin? Die Ausstellung trägt zur Auseinandersetzung mit dieser Frage bei. Sie erzählt die Geschichte der Juden in Deutschland bis in die Reformationszeit und ordnet Luthers Verhältnis zum Judentum in die Theologiegeschichte ein. Die Gedenkstätte Lutherkirche zeigt die Wanderausstellung in der Lübecker „Zeit des Erinnerns“ in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

  • 12.09.2016

    Krypta Herz-Jesu wird künstlerisch gestaltet

    1955 wurde die Krypta unter dem Chor der Propsteikirche Herz-Jesu als Gottesdienst- und Gedenkraum gestaltet. Ein Jahr darauf wurde die Urne mit der Asche von Hermann Lange in die Krypta überführt. Die künstlerische Umgestaltung der Krypta – als Ziel- und Endpunkt der Ausstellung – wird nun in Angriff genommen. Dazu hat die Erzbischöfliche Stiftung Lübecker Märtyrer einen Künstlerischen Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung des Andachtsortes in der Krypta der Lübecker Herz-Jesu-Kirche durchgeführt. Fünf Künstlerinnen und Künstler haben sich an dem Wettbewerb beteiligt, das Preisgericht entschied sich im Februar 2016 für den Entwurf von Susanna und Berhard Lutzenberger aus Bad Wörishofen. Die Künstler erläutern ihren Entwurf selbst so: „Der Gedenk-und Verehrungsort dient der Ruhe, der Kontemplation, der Besinnung und dem Gebet. Im Fokus steht die Verherrlichung der vier Lübecker Märtyrer durch Gott, ihre Seligkeit bei Gott. Eine in den Boden eingelassene, langestrecke Metalltafel trägt die Namen und ausgewählte Zitate der vier Lübecker Märtyrer. Die gewölbte Fläche der ersten Konche ist mit Blattgold belegt. Die feine Struktur des warm schimmernden Metalls schafft eine ruhige Reflektionsfläche, auch im übertragenen Sinne. Der sich auflösende Verlauf lenkt den Blick nach oben und schafft Transzendenz.“ Die künstlerische Umgestaltung der Krypta wird zum 10. November 2016 fertiggestellt sein.

  • 22.06.2016

    Gedenkstätte Lübecker Märtyrer mit mehr als 10.000 Besuchern in 2015

    Die Gedenkstätte für die Lübecker Märtyrer ist die am meisten frequentierte Gedenkstätte zur Erinnerung an den Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Durchschnittlich 10.000 Gäste besuchen jährlich den schmalen Anbau neben der Propsteikirche Herz Jesu auf der Lübecker Parade. Die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Schleswig-Holstein e. V. (LAGSH). In der Gedenkstätte werden im Rahmen einer modernen Ausstellung Leben, Wirken und Vermächtnis der drei katholischen Kapläne Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller sowie des evangelisch-lutherischen Pastors Karl Friedrich Stellbrink dokumentiert. Die Krypta der Propsteikirche ist Teil der Gedenkstätte und Ort der Verehrung der Lübecker Märtyrer.

  • 04.11.2015

    72. Jahrestag der Hinrichtung

    Am Dienstag, den 10. November jährt sich der Tag der Hinrichtung der Lübecker Märtyrer zum 72. Mal. Aus diesem Anlass finden in den kommenden Tagen zahlreiche Gottesdienste und Veranstaltungen statt (siehe Termine). Besonders hingewiesen wird auf den Gedenkgottesdienst zur Todesstunde am Dienstagabend. Erzbischof Dr. Stefan Heße beginnt diese Feier um 18 Uhr in der Krypta der Herz Jesu Kirche (Parade 4). Anschließend findet im benachbarten Haus Simeon ein Beisammensein statt.

  • 03.06.2015

    Tag der Architektur in der Lübecker Lutherkirche

    Die Lutherkirche in Lübeck, an der Karl-Friedrich Stellbrink Pastor war, wurde 2014 saniert. Auf der Empore wurde die neue Ausstellung „Ich kann dich sehen“ zu Widerstand, Freundschaft und Ermutigung der vier Lübecker Märtyrer eingebaut. Am Tag der Architektur, dem 13. Juni 2015 um 13 Uhr erläutern die Architekten Mißfeldt und Kraß Konzept und Umsetzung der Sanierungs- und Ausbauarbeiten in der Lutherkirche. Anschließend gibt es Gelegenheit zu einem Ausstellungsbesuch mit Kurzführung durch die Kuratorin Dr. Karen Meyer-Rebentisch. Veranstaltungsort: Moislinger Allee 96.

  • 21.05.2015

    Lutherkirche ist nun Gedenkstätte

    Die Lutherkirche in Lübeck, Predigtort von Karl Friedrich Stellbrink, hat nach Umbauten im Herbst 2014 eine neue Ausstellung zu den vier Lübecker Märtyrern erhalten. Unter dem Titel „...ich kann dich sehen“ wird an Widerstand und Freundschaft der Geistlichen erinnert und die Geschichte der 1937 erbauten Kirche erzählt. Seit März 2015 ist die Arbeit an der Gedenkstätte auch personell mit einer hauptamtlichen Projektleitung ausgestattet. Diese Aufgabe hat Dr. Karen Meyer-Rebentisch übernommen, die bereits die neue Ausstellung kuratiert hat. Ausstellung und Gedenkstättenarbeit werden nicht nur von der Gemeinde getragen, sondern von Kirchenkreis, Nordkirche und Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten gefördert.

  • 04.05.2015

    Oratorium Ans Licht in Neumünster aufgeführt

    Die katholische Pfarrgemeinde St. Maria - St. Vicelin in Neumünster ließ zum Stadtjubiläum das Oratorium „Ans Licht“ aufführen und erinnerte so an die Lübecker Märtyrer. Der Holsteiner Courier lobt die Aufführung in seiner Ausgabe vom 18. April: "Komponist Andreas Willscher schuf eine aufwühlende Musik, wobei er die Briefe den Vokalsolisten zuordnete und die Gedichte und Bibelpassagen in die Verantwortung des Chores legte. Beide Bereiche gelangen sowohl den Solisten [...] sowie dem Projektchor „Lux aeterna“ unter der Gesamtleitung von Organist Norbert Hoppermann ausgesprochen gut." Finanziert wurde ein Großteil der Aufführungskosten von der Pfarrgemeinde. Einer der Lübecker Märtyrer, Eduard Müller, stammte von dort und wurde damals von seiner Gemeinde finanziell unterstützt.

  • 15.10.2014

    Einweihung eines Gedenksteins in Bad Driburg

    Der Paderborner Weihbischof Hubert Berenbrinker segnete am 12. September 2014 auf dem Waldfriedhof in Belecke bei Bad Driburg neben der Kapelle des Klemensheimes einen Gedenkstein für den seligen Eduard Müller, der ein ehemaliger Schüler des Klemensheimes war. Weihbischof Berenbrinker sagte bei der Zeremonie, Kaplan Müller sei bereit gewesen, für die Freiheit des Glaubens sein Leben zu riskieren. Als einer der vier Lübecker Märtyrer habe er ein beeindruckendes Zeugnis des Widerstandes gegen Unrecht und Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten hinterlassen.

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Bannermontage an der Parade

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Zur Seligsprechung der Lübecker Märtyrer hat sich im Bistum Osnabrück ein diözesaner Arbeitskreis gegründet, der u.a. dreimal im Jahr einen Newsletter als Beitrag zur Kultur eines lebendigen Gedenkens der Lübecker Märtyrer herausbringt.

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